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Linkdump #3

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Adobe tries to bring the functionality of print publishing programs like InDesign to CSS. They called it „CSS regions“ and built a prototype that looks really interesting and promising:
http://www.adobe.com/devnet/html5/articles/css3-regions.html
And there’s already a jQuery plugin as polyfill to play around with all these cool features:
https://github.com/ricardrobin/Regions.js

A problem that doesn’t really bother you a lot when developing for mobile but css-tricks.com published some numbers about the fact that screen resolution is ≠ browser window size:
http://css-tricks.com/9778-screen-resolution-notequalto-browser-window/

If you want to enrich your website’s data with some very useful HTML5 microdata and you’re looking for the right schema. Maybe we’ve got the right website for you:
http://schema.org/docs/gs.html

Input “Type=Image” Considered Harmful (and how to fix)
http://blog.vurve.com/2011/06/18/input-typeimage-considered-harmful/

This one is so cool: pdf.js is a javascript library to display PDF’s in your browser using the canvas element:
https://github.com/andreasgal/pdf.js

Let’s Make a Framework is an ongoing series about building a JavaScript framework from the ground up:
http://dailyjs.com/2011/06/02/framework-65/

Mobiles Webdesign: Konzeption, Gestaltung, Entwicklung

Das folgende Interview wurde in der Ausgabe 2/2011 der Internet Intern veröffentlicht.

Mobiles Webdesign bedeutet in der Praxis, dass man eine für Desktop-PCs gestaltete Webseite für die kleinen Screens der Smartphones oder Tablets umgestaltet. Oder nicht?
Mobiles Webdesign bedeutet in der Praxis im Grunde genommen mehr, als der Begriff Webdesign vermuten lassen würde. Bei einer mobilen Website stehen neben dem eigentlichen Design an sich bei der Adaption einer bestehenden Website vor allem wohl konzeptionelle Gedanken an erster Stelle.

Mit welchen Konsequenzen?
Wie auch bei einer gewöhnlichen Website für Desktop-PCs werden eine ganze Reihe Vorüberlegungen notwendig. Welche Inhalte werden von der bestehenden Website übernommen? Gibt es mobil spezifische Inhalte, die sich auf dem Handy aufgrund der gegebenen Umstände besonders anbieten? In der Hauptsache dürften das wohl standortbezogene Dienste sein wie z. B. der klassische Tankstellen- oder Restaurantfinder. Grob lässt sich der Prozess des mobilen Webdesigns aber tatsächlich so wie von Ihnen genannt beschreiben: nämlich die Adaption der für Desktop-PCs gestalteten Website für kleinere Screens.

Gilt heute nicht eher Handys und Smartphones zuerst, wenn es um das Design einer Seite geht?
Das kann so sein, muss aber nicht unbedingt. Zwar gibt es diverse Studien und Hochrechnungen von Expertengruppen, die besagen, dass in einigen Jahren bis zu 90 Prozent des Internettraffics über Handys und Smartphones abgewickelt werden wird. Doch davon sind wir immer noch ziemlich weit entfernt. Im Grunde genommen kann man sagen, dass in der heutigen Zeit sowohl die Desktop-Version als auch die mobile Version einer Website allmählich eine ähnlich hohe Priorität genießen sollten.

Für welche mobilen Plattformen (OS) muss das mobile Design angeboten werden?
Die Fragmentierung der Plattformen erstreckt sich hier nicht, wie am Desktop, über 3 bis 4 große Browser, sondern über diverse Geräte mit diversen Betriebssystem-Versionen und entsprechend unterschiedlichen Browsern, die alle ihre Eigenarten haben. Ein aktuelles Must-have in Sachen mobile Plattformabdeckung sind, und das wird sich wohl auch in der nächsten Zeit erst einmal nicht ändern, natürlich die Platzhirsche Apples iOS und Android. Aber auch neue Systeme wie das Palm WebOS oder das neue BlackBerry OS 6 sollte man unbedingt im Auge behalten.

Welche Schriftarten können mobile Geräte darstellen?
Neuere Browsergenerationen auf Smartphones unterstützen die Schrifteinbettung von CSS3 und könnten somit theoretisch jede beliebige Schrift darstellen. Bei älteren Geräten hatte man oft nur die Wahl zwischen serif und non-serif. Bei noch älteren gab es oft sogar nichtproportionale Monospace-Schriften. Die Zeiten haben wir inzwischen längst hinter uns gelassen. Mittlerweile sollte man ganz gut fahren, indem man auf die bekannten Desktop-Fonts setzt und als Fallback im CSS eben „serif“ oder „non-serif“ angibt. Das Thema Schrift ist dank CSS3 ein sehr komplexes.

Mobil sein, heißt auch oft, auf das heimische schnelle WLAN verzichten zu müssen. Was sollte man weglassen an Ballast für mobile Seiten?
Der hier wohl sinnvollste Tipp ist, dass man große Bilder möglichst bereits serverseitig auf die Displaygröße des Geräts kleinskalieren sollte. Dabei helfen Dienste wie die eben bereits angesprochenen oder auch TinySrc (www.tinysrc.net). Wer dann noch auf einen sauberen und validen XHTML- oder HTML5-Quelltext achtet, der sollte mit einer langsamen Verbindung keine Probleme bekommen.

Ist es überhaupt nötig, Websites an die Darstellung auf dem Smartphone anzupassen?
Ja. Auch wenn bspw. Apple damit wirbt, auch herkömmliche Websites komfortabel auf dem iPhone benutzen zu können, ist die Auslegung dieser Website doch immer eine andere. Nicht nur das Display ist kleiner, sondern auch die Bedienung und dadurch die komplette Usability. Das größte Problem beim Betrachten einer herkömmlichen Desktop-Website auf dem Handy ist gar nicht mal die Auflösung der Seite, sondern vielmehr die mangelhafte Bedienung. Es muss umständlich in die verschiedenen Seitenbereiche gezoomt werden, um den Text vernünftig lesen zu können, verlinkte Inhalte sind oft von der Klickfläche her zu klein, als dass man die Seite komfortabel bedienen kann.

Bitte geben Sie unseren Lesern eine Checkliste, was sie unbedingt bei mobilen Seiten
beachten sollten. Gerne auch technische Dinge.

Bei der Konzeption und Erstellung einer Seite für mobile Geräte sollte man sich einige Fragen
stellen die hilfreich für den Erfolg der Seite sind:

  1. Wer wird wann, wo und aus welchem Grund meine Seite besuchen?
  2. Welche Inhalte wird sich mein Besucher auf seinem kleinen Handydisplay tatsächlich
    anschauen oder durchlesen wollen?
  3. Welchen Mehrwert kann ich meinem mobilen Besucher bieten? (Standortbezogene
    Zusatzdienste, automatisch verlinkte Telefonnummern, …).
  4. Welche Geräte nutzt meine Zielgruppe überwiegend? (Im Nachgang hilfreich ist hier z.B.
    das Tracking von mobilen Besuchern in den ersten Wochen und Monaten nach dem
    Launch).

Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass man dem mobilen Benutzer immer die
Möglichkeit bietet von einer mobilen Version auf die herkömmliche Desktop-Version navigieren
zu können und von dieser auch immer wieder zurück auf die mobile Seite gelangt.

Interview als PDF herunterladen [674 KB]

Was sind DataMatrix- und QR-Codes? Was ist „Mobile Tagging“?


QR-Code

Beim sogenannten „Mobile Tagging“ werden Informationen wie Web-Adressen, Telefonnummern oder Texte in Form einer 2D-Matrix verschlüsselt. Diese Matrix entspricht in ihrer Funktionsweise einem EAN-Barcode, wie man ihn von Produkten aus dem Supermarkt kennt. Eine solche Matrix, wie sie beim „Mobile Tagging“ Verwendung findet, kann neben Zahlen auch Buchstaben und einige Sonderzeichen enthalten und wird auch als 2D-Barcode bezeichnet. Es gibt unterschiedliche Varianten dieser Barcodes, die sich allerdings nur leicht unterscheiden. Die bei uns gebräuchlichsten Varianten sind der QR-Code, die DataMatrix (auch: SemaCode) und als kommerzieller Anbieter der BeeTagg.


DataMatrix

Durch die Installation eines „Tag-Readers“, einer speziellen Software für das Handy, ist es möglich durch das Abfotografieren eines 2D-Codes mit der Handy-Kamera den darin enthaltenen Text zu entschlüsseln. Ein typisches Anwendungsgebiet findet sich im mobilen Marketing, wo mit diesem Verfahren beispielsweise eine Website aufgerufen wird, die weiterführenden Informationen zum beworbenen Objekt oder Produkt, aber auch kostenlose Angebote wie Gutscheine oder Downloads enthalten kann.


BeeTagg

Dem Benutzer entstehen durch das Fotografieren selbst übrigens keine Kosten! Diese fallen höchstens dann an, wenn durch den Tag-Code eine Aktion ausgelöst wird, eben wie angesprochen eine Website aufgerufen, eine SMS verschickt oder ein Anruf getätigt wird. Um eine solche Aktion letztendlich auszulösen bedarf es jedoch einer Bestätigung, wodurch es nicht ungewollt durch Unachtsamkeit zu hohen Kosten kommen kann. Das mobile Tagging wird vor allem im asiatischen Raum bereits von sehr vielen Leuten genutzt um sich gezielt über Produkte zu informieren und setzt sich inzwischen durch die einfache Bedienung und die ständige Weiterentwicklung von mobilen Geräten zunehmend auch in Europa durch.


So wird’s gemacht!

Michael Ballack – der ewige Zweite

Ich muss grad mal über das ganze Gesicht grinsen. Wer ist da auf Platz 2, wenn man nach Michael Ballack googelt? Ganz genau, die offizielle Seite von Michael Ballack:

Grandios!

Mobile Tagging Whitepaper – Expertenbefragung

Bei einem meiner aktuell liebsten Weblogs, dem Mobile Zeitgeist wird momentan an einem Whitepaper zum Thema „Mobile Tagging“ gearbeitet. In diesem Zuge findet eine Expertenbefragung statt an der ich mir erlaubt habe teilzunehmen. Da ich meinen Lesern diese Antworten nicht vorenthalten möchte, hab ich nach kurzer Rücksprache mit Heike Scholz, die Erlaubnis zur Veröffentlichung erhalten ;-)

Hier die Fragen:

Wie schätzen Sie die Marktentwicklung für das Mobile Tagging in Deutschland, in Europa und weltweit ein (in 2008? Bis 2011?)?
Ich denke, dass Mobile Tagging das Potential hat sich langfristig zumindest in gewissen Zielgruppen zu etablieren. Dazu zähle ich vor allem jüngere Generationen, die allesamt mit dem Handy aufwachsen aber auch technik- und innovationsinteressierte Handy-User anderer Altersschichten. Das mobile Internet ist momentan in aller Munde und auch das Mobile Tagging findet nach und nach Akzeptanz. Ich denke gegen Ende 2008 werden wir mehr und mehr Unternehmen und Medien finden, die das Tagging für sich entdeckt haben. Bis 2011 könnte ich mir vorstellen, dass zumindest ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland und Europa weiß, was diese verrückten kleinen schwarz-weißen Pixelsticker für eine Bedeutung haben.

Mit welcher Entwicklung rechnen Sie für Ihr Unternehmen/Ihre Lösung in diesem Jahr/bis 2011?
Als Agentur für mobile Internetlösungen stoßen wir bei unseren Kunden auf reges Interesse wenn wir das Thema ansprechen. Viele Kunden zeigen sich sehr interessiert an dem Thema, haben aber eben auch noch gewisse Zweifel, gerade was die Akzeptanz bei den Endverbrauchern angeht. Ich hoffe natürlich, dass sich diese Zweifel bis 2011 gelegt haben werden und die Kunden von Lösungen im Bereich des Mobile Taggings nicht mehr groß überzeugt werden müssen. Ich bin in dieser Hinsicht auch sehr zuversichtlich.

Was fördert, was behindert diese Entwicklungen?
Fördern tut diese Entwicklung natürlich die Tatsache, dass mittlerweile in fast jedem Handy eine Kamera mit nicht zu verachtender Auflösung integriert ist. Viele Handys, auch günstige, sind mittlerweile mit einer 1-2 Megapixel Kamera ausgestattet und erlauben die Installation von Java Programmen, beispielsweise eben Barcode-Reader. Behindern tut diese Entwicklung nur die Skepsis und auch die Unwissenheit vieler Benutzer. Viele Benutzer wissen oftmals nicht, dass sie auf ihrem Handy Fremdapplikationen aus dem mobilen Internet herunterladen und installieren können oder haben schlicht zu wenig Erfahrung und wissen nicht wie man so etwas macht. Bei einigen Anwendern spielt sicherlich auch die Skepsis eine gewisse Rolle. Sie haben möglicherweise gar Angst das Schadsoftware auf Ihr Handy gelangen könnte.

Wie beurteilen Sie die Rolle der Handyhersteller, wie die der Mobilfunkunternehmen?
Hier sehe ich viel eher die Handyhersteller als die Mobilfunkunternehmen in der Pflicht. Mit Nokia hat der erste Hersteller bereits angefangen Barcode-Reader in seine Businessmodelle einzubauen. Die Mobilfunkunternehmen können hier höchstens unterstützend eingreifen und entsprechende Services anbieten und auf die Verwendung hinweisen. Dies alles bringt allerdings nicht sonderlich viel, wenn Hersteller den Fremdzugriff auf die integrierte Kamera nicht erlauben. Von daher muss in erster Linie die technische Infrastruktur dafür geschaffen werden, um Barcode-Reader auf dem Konsumenten-Handy installieren zu können. Diese am Besten möglichst als festen Bestandteil bei der Auslieferung in das Handy integrieren. Ist dafür gesorgt, sehe ich großes Potential für die Zukunft was Akzeptanz und Benutzung angeht.

Wer wird bei der Entwicklung des Marktes die treibende Kraft sein (Konsument, Telko, Handyproduzent, Publisher, Marken, Agenturen, andere)?
Hier sollten sich alle Gruppen gegenseitig den Ball zuspielen. Handyproduzenten müssen zunächst einmal dafür sorgen, dass ihre Geräte „taggingfähig“ werden, Agenturen müssen Publisher davon überzeugen dass es sinnvoll ist ihre Angebote durch Mobile Tagging zu erweitern und zu bereichern und der Konsument muss das Angebot selbstverständlich annehmen um die Publisher davon zu überzeugen, dass es eine gute Idee war auf die Verwendung von Tagging zu setzen. Nur wenn alle Gruppen ihre Position einnehmen und dem anderen jeweils den Ball wieder zuspielen kann das Mobile Tagging Bekanntheit erlangen und somit auch in Zukunft interessant werden und bleiben, und zwar für alle genannten Gruppen.

Welche Vorteile bieten Ihrer Meinung nach proprietäre, welche Standard-Codes?
Proprietäre Codes wie zum Beispiel das „BeeTagg“ sind natürlich speziell für eben diesen Zweck, das Mobile Tagging, entwickelt und optimiert wurden. Der Reader funktioniert auf den meisten Geräten einwandfrei und bietet sogar eine Fallback-Lösung für Handys, mit denen man zwar auf das Web zugreifen kann, die aber keine Kamera besitzen. Doch stehen hinter proprietären Lösungen immer Anbieter, die daran Geld verdienen wollen. Dies ist im Grunde natürlich nicht verwerflich, doch sich mit einer Lösung am Markt zu etablieren, zu der es bereits einen funktionierenden, offenen Standard gibt ist in den meisten Fällen schwierig. Standard-Codes wie z.B. der QR-Code oder Datamatrix finden heute in einigen Teilen der Welt bereits eine recht große Unterstützung in der Bevölkerung, was die Verwendung auf Anbieterseite natürlich sehr attraktiv macht. Ich selbst bin gespannt, ob sich in den nächsten 2-3 Jahren eine Tendenz abzeichnet und sich bei uns eher offene oder proprietäre Lösungen durchgesetzt haben werden. Persönlich mag ich eher offene Standards, gerade von BeeTagg war ich aber bisher durch die hohe Fehlertoleranz und die einwandfreie Funktionalität sehr begeistert.

Wird sich eines davon durchsetzen oder wird es eine Koexistenz geben? Wer wird dominieren und warum?
Wie gerade bereits angesprochen, wir werden wohl noch etwas abwarten müssen, wie sich der Markt in Deutschland entwickelt. Ich meine eine leichte Tendenz zum QR-Code erkennen zu können und finde ihn persönlich auch „ästhetischer“ als den Semacode. Auf Aztec bin ich in Deutschland bisher erst 1-2 mal irgendwo gestoßen, Shotcode hab ich bisher nirgendwo in Verwendung gesehen und kann man auch glaube ich vernachlässigen. Von BeeTagg als proprietären Code bin ich, wie erwähnt recht angetan, jedoch wird Connvision es als proprietärer Anbieter schwer haben sich zu behaupten. Ich rechne Ihnen aber durchaus Chancen aus, denn in ihrem Heimatland, in der Schweiz, haben sie es auch geschafft sich eine gute Stellung zu erarbeiten. Abwarten ist hier die Devise.

Wie wichtig sind Ihrer Meinung nach Organisationen wie MMA , MC2 etc.? Welchen Einfluss können und sollten sie ausüben?
Ich glaube nicht, dass Organisationen die Entwicklung der Barcodes jetzt noch groß beeinflussen können. Vielleicht ist es möglich hilfreiche Hinweise in einer Art „Leitfaden“ an Entwickler und Publisher herauszugeben, das ist dann aber auch schon das höchste der Gefühle. Im Endeffekt bleibt es am Ende den Agenturen und den Publishern überlassen für welche Art Barcode sie sich entscheiden und der Anwender entscheidet, ob er die angebotenen Barcodes annimmt oder nicht. Die Standards sind da und das sind meiner Meinung nach QR und Sema, an denen führt aktuelle kaum ein Weg vorbei. Die beiden werden von allen mir bekannten Readern unterstützt und auch schon vergleichsweise häufig eingesetzt. Alles was das Mobile Codes Consortium nun noch unternehmen kann, ist dafür zu sorgen, dass die Industrie auf vorhandene Standards setzt und nicht jeweils ihr eigenes Süppchen kocht. Für Spezialanwendungen kann bzw. sollte vielleicht sogar auf optimierte proprietäre Lösungen zurückgegriffen werden, aber für die Anwendungsbereiche wie ich sie momentan beim mobilen Tagging hauptsächlich sehe, nämlich im Wesentlichen die physikalische Verknüpfung von Informationen, Gegenständen und Plätzen über Barcodes mit dem Internet reichen die aktuell vorhandenen Möglichkeiten völlig aus.

Guten Rutsch und frohes Jahr 2008!

Ich komme hier aus zeitlichen Gründen leider echt kaum noch dazu etwas zu bloggen. Ich nehme mir immer wieder vor mal wieder einige interessante Artikel mehr zu veröffentlichen hier, aber daraus wurde bisher, wie man sieht, leider nichts.

Nicht nehmen lassen möchte ich es mir aber, mich bei allen Bloglesern für ein weiteres Jahr Treue und regen Austausch zu bedanken. Ich hoffe wir werden auch in 2008 weiter voneinander lesen und hören. Von meiner Seite aus durch Blogpostings bzw. von Eurer Seite aus durch fleißiges Kommentare schreiben.

Vielen Dank und einen guten Rutsch Euch allen!

Silverlight 1.0

Microsofts Flashpendant „Silverlight“ ist jetzt als Final Release erschienen. Mehr Infos und den Downloadlink gibt es unter http://silverlight.net/Default.aspx.

Eine schöne Meldung, wie von Microsoft schon fast gewohnt, bekommt man wenn man nach der Installation auf „More Information“ klickt:

Error 1508 Microsoft Silverlight has been installed successfully.

Ein wahrer Satz

Gerade in einer Diskussion zum Thema Preisgestaltung aufgekommen. Schon seit einiger Zeit meine Einstellung und gerade in der Medienbranche wünschte ich mir manchmal mehr Leute die nach diesem Motto leben und handeln:

Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld zurück legen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.

John Ruskin, englischer Schriftsteller und Sozialphilosoph

ICQ6 Links im Firefox/Opera öffnen

Auch ICQ6 hat es letzten Endes nicht geschafft mich davon zu überzeugen von ICQ2003a auf eben Version 6 umzusteigen, auch wenn es meiner Meinung nach eine große Verbesserung gegenüber ICQ5 ist. Aber allein schon die Tatsache, dass Links aus dem ICQ6 Fenster immer im IE geöffnet werden lässt einen Umstieg unmöglich erscheinen.

Wer aber trotzdem gerne ICQ6 nutzen möchte – ohne auf seinen Lieblingsbrowser zu verzichten – sollte einen Blick auf den ICQ 6 Link Patch werfen. Dieser ermöglicht die freie Auswahl des Lieblingsbrowsers unter ICQ6. Kampf dem IE!

http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_25755021.html

Manueller Spam – Neuer Trend?!

In letzter Zeit fällt es mir gehäuft auf, dass (meistens) ältere Artikel von mir kommentiert werden mit Kommentaren, die zwar zum Thema einigermaßen passen, aber dennoch völlig sinnbefreit sind. Beispielsweise ein Kommentar zu meinem Beitrag über den Release des neuen Firefox:

Bisher bin ich mit FF ganz zufrieden.

Dazu nur eine URL und eine relativ kryptische E-Mail-Adresse, meist bei diversen Freemail-Anbietern. Anfangs nahm ich das garnicht bewusst wahr, als ich allerdings mal aus Neugier einige dieser URLs anklickte war ich erstaunt um was für Seiten es sich dabei überwiegend handelte. Irgendwelche Handyseiten die versuchten den Leuten mit ominösen Geschäftsmethoden aus der Tasche zu ziehen und Seiten die extrem nach Searchengine-Spam aussahen, meist mit .info oder .biz TLD.

Ich weiß nicht ob ich das irgendwie alles ein wenig zu kritisch sehe, aber habt ihr ähnliche Beobachtungen machen können? Es nervt tierisch, da nichtmal der Spamfilter wirklich greift, da es sich bei den Seiten ja um reguläre (idR deutsche) Seiten handelt.